Bei diesem Verfahren
werden einige hundert Meter Docht zwischen zwei Rundlauf-Trommeln immer wieder
durch ein heißes Wachsbad gezogen. Und bei jedem Durchgang nimmt der Docht Wachs
auf. Schicht um Schicht. Ist der erforderliche Durchmesser erzielt, gelangt der
Strang zur Schneidemaschine - und wird auf die jeweils festgelegte Kerzenlänge
gekappt.
Das Pulverpressverfahren
Der Grundstoff: Feines Paraffin-Pulver bzw.
Paraffin-Späne. Das Material wird mit dem Docht in einem Rohr unter hohem Druck
zusammengepresst. Das Resultat: Ein Endlos-Strang, der schließlich maschinell in
die gewünschte Kerzenlänge geteilt wird.
Die Kerzen-Gießmaschine
Das Grundprinzip: Mit Hilfe modernster Technik wird Wachs
in Formen gegossen, in die bereits ein Docht eingespannt ist. Das Gießverfahren
ist beliebt, weil sich ganz unterschiedliche Arten und Mischungen von Wachs
problemlos verarbeiten lassen.
Traditionelles Handwerk
Die typische Docht-Spitze einer Kerze wird heute oftmals
automatisch gefräst. Doch bei vielen Produkten kommt auch heute noch statt der
Fräsemaschine die traditionelle Handarbeit zum Einsatz: Dabei wird die Spitze
mit Werkzeug manuell geformt; der Fachmann sagt: "geköpfelt". Eine Kunst, auf
die man sich verstehen muss.